Startklar

Wir sind da! In Afrika! Die Reise von München nach Capetown verging wie im Flug, die Lufthansa hat uns pünktlich abgesetzt, mit einem opulenten Menü und ein paar Blockbustern versorgt. Unser Host von „African Overlander“ hat uns am Flughafen abgeholt und zu unseren Autos gebracht.

An den ersten beiden Tagen waren wir mit allerlei Besorgungen, und dem aufrödeln von Obelix gut beschäftigt. Größtes Problem war erst einmal den Inhalt der beiden Reisetaschen im Auto zu verteilen, denn dort war ja eigentlich schon alles drin was wir zum Reisen brauchten. Wir haben die letzte Luft aus den Fächern gelassen, jetzt klappert nichts mehr, wir sind voll-voll und startklar!

Wer sich noch für andere Reise-Blogs interessiert: hier bei „African Overlander“ steht echte Automobilgeschichte und die Reste einer wirklich beeindruckenden Reise eines Schweizer Paares: www.weltrekordreise.ch. Emil ist vor drei Monaten seiner Frau gefolgt und die beiden haben eine neue Reise begonnen.

Unsere ersten Kilometer Richtung Norden reisen wir zusammen mit Marianne und Reinhold mit den wir auch den Container geteilt haben. Wir sind erprobte Reisebuddys, haben das Verschiffen schon nach Südamerika geübt und uns damals auf dem Salar de Uyuni in Bolivien kennengelernt. Unser erstes Ziel ist Windhoek dort wollen wir Stefan und Maria treffen, die haben wir in Argentinien kennengelernt, dann Walter und Martina, mit denen wir die Frachtschiffreise und einige Etappen in Südamerika gemeistert haben und Angie, Michi und Leon aus unserer Quarantäne in Bolivien sind auch in der Gegend. Kurzum: wir haben Programm.

Also „heading north“. Wir lassen die big five Attraktionen links und rechts der Straße liegen: den Kgalagadi Transfontier Park, Fish River Canyon, Sossusvlei, die Gräuel-Stätten der Deutschen Siedler in Kolmanskop, Lüderitz und vieles andere. Wir sind eben nicht das erste Mal in Namibia und bevor wir uns beklagen, dass früher alles besser war, lassen wir das lieber und kramen in alten Fotoalben und zeigen euch Bilder von früher. „Damals“, und das ist eine wahre Geschichte, haben wir uns immer über die Unzulänglichkeiten der Mietwägen beklagt und uns geschworen: hier wollen wir mal mit unserem eigenen Auto her. Here we are und: heute ist alles besser!

Wie geht es weiter

Noch ist nicht alles erledigt bzgl. unserer Ausreise aus Deutschland, wir machen einen Zero-Day und kümmern uns ums Office. Morgen werden wir uns um unsere Visa für die Weiterreise kümmern.

3 Kommentare

  1. Hallo, Ihr Lieben,
    geht ja supertoll los. Vom Feinschmeckermenü in die Wüste mit wüsten Geschichtsabschnitten und hohem Sternenhimmel. Da wünschen wir Euch und Euren Zeitabschnittsmitreisenden einen guten Stern auf allen Euren Wegen

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