Wenn man unserem Track folgt (was man nicht machen sollte), wird der erfahrene Namibia-Reisende sicher einwenden: die fahren ja ständig im Kreis. Unsere Antwort lautet: ja! Jetzt ist aber Schluss damit, ab sofort wird der Kompass auf „Nord“ gestellt. Er war aber einfach zu schön durch die Palmwag-Concession zum Hoanib bis nach Purros zu fahren (Link). Dort war Markt, es gab alles zu kaufen nur kein Benzin oder Diesel, die Fass-Tankstellen waren trocken, weil es auch in Sesfontein als nächstgelegene Tankstelle keinen Sprit mehr gibt.
Unsere Planung hatte das berücksichtigt, aber wie schon 2011 mussten wir in Purros kehrt machen und schauen, dass wir als nächsten Tankstop Opuwo erreichen. In Sesfontein erwartet uns dann ein glücklicher Tankwart: gestern kam eine Lieferung und wir dürfen trotz seines Feierabends um 12:30 Uhr noch unsere Tanks füllen. Wir übernachten im alten Fort Sesfontain und lassen uns verwöhnen: die Kühlschränke sind leer, es gibt Pommes mit Wurst zum Preis eines richtigen Dinners und zwei warme Bierdosen. Dafür war der Pool aber leer. Frisch gestärkt und mit vollen Tanks, entscheiden wir uns noch eine Runde durch den Hoanib zu drehen, finden ein windstilles Plätzchen in einem Seitenarm und finden sogar noch ein paar Ästchen für ein Lagerfeuer unter dem grandiosen Sternenhimmel.
Aktueller Standort: Opuwo. Wir haben eine schönes Plätzchen mit Pool und Restaurant gefunden. Heute war Ruhetag, das Auto musste entstaubt und Wäsche gewaschen werden. Meine Lampenhalter müssen geschweißt und morgen die Vorräte aufgefüllt werden. Es geht weiter Richtung Norden.
























Liebe Dunja, lieber Raini,
überteuerte Wurst mit Pommes, dazu warmes Dosenbier und kein Wasser im Pool!?
Das werde ich mal an Florian melden, kann ja nicht sein, dass ein so schöner Ort so vernachlässigt wird! LG Peter